| Sie erfüllen die Rolle einer eigenen Gestalt,
wirken anziehend und einladend. Dagegen machen dunkle schwarze Möbel, umgeben von
gesteigert warmer Helligkeit, einen körperfremden Eindruck. Sie strahlen keine
Behaglichkeit aus sondern wirken nur dekoartiv. Holzmöbel
müssen unter anderem auch ihre Funktionen demonstrieren, die ihrerseits wieder in
schönem Kontrast zu anderen Stoffen natürlicher Art stehen können. Rote Möbelstücke
müssen dagegen auch formal repräsentieren und sollten möglichst nicht auf gegenfarbigen
Böden oder vor gegenfarbigen Wänden stehen. Hier empfehlen sich unbunten Farben, die ein
solches Möbelstück besonders betonen.
Braune Ledermöbel harmonieren ideal mit Textilien in
zurückhaltenden gedämpften Farben und schwarze Möbel in Kombination mit Stahlrohr
zeigen eine fast grafische Wirkung. Auch die Farbe der Tischplatte im Raum ist sowohl auf
die optischen Erfordernisse, als auch die psychologischen Gegebenheiten abzustimmen. So
zeigt eine bewusst vornehm gehaltene schwarze Tischplatte in der unteren Raumhöhe eine
Grenze und rein dekorative Platten können dagegen unruhig wirken. Aber die weiß gedeckte
Tafel ist nach wie vor die beste Variante für jedwede Farbigkeit, und das schöne
angenehme Holz dürfte die weitläufigste Verwendbarkeit überhaupt haben.
Da ein Tisch nicht schweben sondern stehen soll, ist auch
die Farbgebung der Tischbeine nicht zu vergessen, sie stellen die eigentliche Verbindung
zum Boden her. |
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