Als Möbelbezugsstoffe finden folgende
Hauptgruppen ihre Verwendung
- Polgewebe
gibt es mit aufgeschnittener Polschlinge wie Velours, oder mit geschlossener Schlinge wie
Epinglé. Die Gewebe zeichnen sich durch eine hohe Strapazierfähigkeit aus. Allerdings
kann das Einwirken von Druck, Wärme und Feuchtigkeit kann im Laufe der Zeit zu
Druckstellen durch Polverlagerungen führen.
- Flachgewebe
bezeichnet ein Stoffgewebe mit Fadenkreuzung, nach dem Prinzip von Kette und Schuss, das
nicht mit einem Flor versehen ist. Gegenüber Polgewebe ist Flachgewebe zwar
empfindlicher, lässt aber in Bezug auf Gestaltung und Farbgebung mehr Möglichkeiten zu.
- Gewirkte Maschen
beziehungsweise gewirkte Möbelstoffe werden nach dem Maschenprinzip hergestellt. Es
werden mehrere Kettfäden nach dem Maschenprinzip miteinander verbunden. Gewirkte
Möbelstoffe werden sowohl als Wirkvelours als auch als Flachgewirke hergestellt.
- Beflockte Stoffe
haben ein samtiges bis wildlederähnliches Aussehen. Bei diesen Stoffen werden auf einem
textilen Trägergewebe Fasern fixiert. Unter der Voraussetzung, dass die Pflegeanleitungen
beachtet werden, verfügen beflockte Möbelstoffe in der Regel über eine hohe
Strapazierfähigkeit.
- Mikrofasern
sind feinstsynthetische Fasern. Das leichte, samtig-weiche Material aus Chemiefaser ist
atmungsaktiv, reiß- und scheuerfest, formbeständig, wasser- und schmutzabweisend sowie
pflegeleicht.
Synthetische, chemisch erzeugte Fasern sind generell nicht
nur strapazierfähiger als Naturfasern, sie sind auch leichter zu pflegen. Dagegen
zeichnen sich Naturfasern -pflanzlicher oder tierischer Herkunft- durch
Feuchtigkeitsaufnahme und Temperaturaustausch aus, das somit zum Wohlgefühl beiträgt.
Eine Kombination aus beiden Materialien bietet hier alle Vorteile. Ergänzt werden diese
Fasern durch Naturfasern mineralischer Herkunft wie Glasfasern oder Metallfäden. |
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