| Doppelverglasungen haben zwischen den
Scheiben eine stehende Luftschicht, die den Wärmedurchgang abbremst. Allerdings bieten
dünne Luftschichten einen geringeren Widerstand, gegenüber Verbund- und Kastenfenster,
die durch ihren großen Luftraum gute Dämmwerte erreichen.
Isolierverglasungen bestehen aus zwei oder mehreren
Glascheiben, die mit dichten Profilen oder durch Glasverschmelzung miteinander verbunden
sind. Die Zwischenräume sind mit trockener Luft gefüllt und lassen somit keine
Kondenswasserbildung zu. Im Gegensatz dazu sind Wärmeschutzisoliergläser mit einem
wärmedämmenden Spezialgas gefüllt.
Wärmeverluste lassen sich nachts durch dicke Vorhänge,
Roll- oder Klappläden reduzieren und beim Einbau von Südfenstern können die
Wärmegewinne sogar größer sein als die Verluste.
Daher empfiehlt es sich bei Planung große Fensterflächen
auf der Südseite und kleine Fenster auf der Nordseite zu wählen. |