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| Innenausbau |
| Spiegelwand |
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| Eine verspiegelte Wandbekleidung ist ein stark
raumgestaltendes und optisch raumschaffendes Element. Es lassen sich damit Flächen und
Stellen sowohl korrigieren als auch akzentuieren. Durch Verwendung von großen
Spiegelflächen kann ein Raum vergrößert werden. Raumweitende und wandauflösende
Flächen erhält man durch deckenhohe Spiegel, Spiegeltüren oder mit Spiegel, die als
deckenbegleitende Elemente eingesetzt sind. |
Die Befestigung von Spiegelflächen kann durch
Rahmenkonstruktionen, durch sichtbare Befestigungen mit Abdeckrosetten und unsichtbar
durch Magnete bzw. Spezialklebebänder erfolgen.
Kristallspiegel sind bis 30 qm in verschiedenen Abmessungen, Ausführungen und Formen im
Handel. Darüber hinaus gibt es Parsol-Spiegel sowohl in unterschiedlichen Ausführungen
als auch Farben und die große farbige Palette der Kunststoff-Spiegel. |
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Folgende Regeln sind zu beachten:
- Eine Spiegelwand ist nach dem günstigsten Lichteinfall
auszurichten und blendungsfrei auszuleuchten, d.h. die Lichtquelle ist niemals direkt auf
den Spiegel zu richten, sondern in einem Streuwinkel.
- Zwei gegenüberliegende Spiegel können einen Raum optisch
bis ins Unendliche vergrößern.
- Ein Raum wirkt weniger streng, wenn ein Spiegel am Ende
eines langen schmalen Flurs montiert und davor eine leuchtendes Objekt aufgestellt wird.
- Spiegel ermöglichen Licht- und Schattenspiele:
Ein transparentes Tuch von vorne erleuchtet, täuscht eine Wand vor, von hinten
erleuchtet, erzeugt es einen Effekt von Transparenz. Besonders im Theaterbereich ist dies
ein beliebter Beleuchtungstrick.
- Dasselbe Ergebnis erreicht man mit durchsichtigen Spiegeln,
die zwischen zwei Räumen montiert werden. Erleuchtet man sie von vorn, wird eine
undurchsichtige Wand vorgetäuscht und von hinten erleuchtet, erzielt man Transparenz.
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