Daher sollte schon beim Bauen vorgesorgt und
ein mehrzügiger Kamin eingeplant werden. Empfehlenswert sind drei Züge, einer für die
Zentralheizung, einer für den offenen Kamin oder den Kachelofen sowie einer als
Installationskanal für die Solaranlage. Dadurch wird eine flexible Wärmeversorgung
erreicht. Falls die Hauptheizung aus irgendeinem Grund einmal ausfallen sollte, lässt
sich problemlos auf eine Holz-Befeuerung umstellen. Auch in den Übergangszeiten ist eine
Ofenheizung aus ökologischen Gründen sinnvoll.
Wichtigster Fachmann ist der Bezirks-Schornsteinfegermeister. Er ist zuständig sowohl
für Sicherheit als auch Brandschutz, und führt daher regelmäßig die Überprüfung der
Feuerstätten durch. Dabei werden von ihm unter anderem Abgasverluste sowie
Schadstoffimmissionen ermittelt, und. bedingt durch die neuen Heiztechniken wird heute
auch nach der Säure- und der Druckbeständigkeit gefragt. Die Inbetriebnahme eines neuen Schornsteins oder der Anschluss einer
Feuerstelle ist nur dann erlaubt, wenn die Abnahme durch den
Bezirks-Schornsteinfegermeister erfolgt ist. Ebenfalls ist die Wahl des Brennstoffes mit
ihm abzusprechen, da er die regionalen Auflagen kennt.
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