| Zwar kostet eine Pellet-Heizung mehr als eine
normale Heizungsanlage, dafür fördern Bund und Länder deren Anschaffung. Betrieben
werden können einzelne Kaminöfen, die für 50 Stunden Feuer garantieren, oder komplette
Heizanlagen. Die Pellets lagern im Ofen selbst, im Silo oder Keller. Holzpellets werden in
Kilogramm angeboten und sind beim Hersteller oder dem Brennstoffhandel erhältlich. Die
Anlieferung erfolgt mit einem Tankwagen. Sie werden direkt -unter Absaugung der Abluft- in
den Lagerraum eingeblasen. Um die hohe
Energieeffizienz der Pelletanlagen zu steigern, kombinieren inzwischen einige Anlagenbauer
diese mit Sonnenkollektoren. Das hat den Vorteil, dass durch das Solarmodul der Brenner
für geringe Warmwassermengen nicht immer wieder anspringen muss. Diese An- und
Ausprozedur belastet nicht nur den Brenner und verkürzt damit seine Lebensdauer, sondern
auch seine Effizienz. Deshalb entwickeln Anbieter unterschiedliche Modelle, mit denen sie
die Sonnenergie in einem Schichtenspeicher auffangen, um damit eine Einrichtung mit Wärme
zu versorgen. |
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