| Der meist gemauerte, geschlossene Feuerraum
besteht aus hochwertigen Schamottmaterial mit oftmals verglasten Heiztüren. Bei dieser
Bauweise ist es möglich, den Feuerraum auch zum Backen zu nutzen. Kennzeichnend für den
Grundkachelofen ist der dicke Kachelmantel, der zweischaligen Feuerungsraum und die große
wärmespeichernde Masse der Schamottesteine. Die Anordnung der Steine bilden die
Heizgaszüge, durch die das bei der Verbrennung entstehende heiße Rauchgas strömt. Dabei
wird die Wärme entzogen und in der Keramik gespeichert. Vom Schamottmaterial gelangt
diese langsam an die Kacheloberfläche um dann von dort gleichmäßig an den Raum
abgegeben zu werden. Mit einer Aufheizzeit von zwei
bis vier Stunden ist er zwar träge, aber einmal aufgeheizt speichert er die Temperatur 12
- 24 Stunden. Durch seinen besonders hohen Strahlungswärmeanteil sorgt er für angenehme
milde und dauerhafte Erwärmung für jede Raumgröße. Strahlungswärme ist für den
Menschen besonders angenehm, da sie geradlinig und gleichmäßig weitergeleitet wird.
Der Grundofen ist ein optimaler Wärmespender für einen Raum, er kann jedoch auch in die
Wand gesetzt werden und dann zwei Räume mit Wärme versorgen. Er eignet sich zur
Verbrennung fester Brennstoffe, insbesondere für Holz und Briketts. Wenn nur Holz
verbrannt werden soll, empfiehlt sich der Einbau von rostlosen Feuerungen; das Holz wird
direkt auf dem Schamotteboden verbrannt.
Kachelöfen werden im Handel in den unterschiedlichsten
Stilrichtungen oder nach eigenen Wünschen konzipiert angeboten. |
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