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| Innenausbau
/ Fenster |
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| Glossar zur Fensterqualität |
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WERU |
Insbesondere sind die Ansprüche
an Wärme-, Schall- und Einbruchschutz zu beachten. Denn nicht nur ein hoher Wärmeschutz
und eine eventuell passive Nutzung der Sonnenenergie können zur Energieeinsparung
beitragen, sondern auch ein erhöhter Lärmschutz trägt zu einer Verbesserung der
Wohnqualität bei. |
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| Durch die neuen Energiesparverordnung (EnEV)
gibt es Begriffe wie g-Wert, k-Wert und neuerdings auch U-Wert. Was dahinter verborgen
wird, hier kurz erklärt. |
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| a-Wert oder Fugendurchlasswert.
"Der Fugendurchlasskoeffizient (a-Wert) gibt an, wieviel Luft (m³) pro Meter
Fugenlänge bei der Druckdifferenz von 1kp/m² pro Stunde hindurchgeht".
Der Wert gibt die Undichtigkeiten von Fenstern in den Fugen zwischen Flügel- und
Blendrahmen an. Je höher dieser a-Wert ist, um so weniger dicht schließt ein Fenster,
woraus sich sowohl ein hoher Wärmeverlust als auch ein geringer Schallschutz schließen
lässt. Darum wird der a-Wert auch Fugendurchlasswert genannt |
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| g-Wert Der g-Wert ist der Energiedurchlasswert. Durch ihn wird gemessen,
wieviel Strahlungswärme von außen über die Verglasung nach innen abgegeben wird. Das
bedeutet, Fenster sind nicht nur
Wärmeverlust-Bauteile, sondern sie bringen über die Sonneneinstrahlung auch
Wärmegewinne. Der Anteil des Sonnenlichtes, der durch die Gläser dringt, wird durch den
g-Wert,
den Energiedurchlassgrad festgehalten. Das bedeutet je höher der g-Wert und je besser die
Dämmeigenschaften der Fenster sind, umso größer ist die Wärmebelastung des
Innenraumes. Diese Werte fließen in die Berechnung des
Heizenergiebedarfs eines Jahres mit ein. Bei modernen
Zweifach-Wärmeschutzgläsern liegt der g-Wert in etwa bei 0,6. Das heißt, 60 Prozent der
eingestrahlten Sonnenenergie dringen in den Raum ein. Daher muss bei großen Verglasungen
ein entsprechender Sonnenschutz berücksichtigt werden.
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| U-Wert (ehemals k-Wert) Der Wärmeverlust eines Fensters wird mit dem U-Wert, der
Wärmedurchgangszahl, beschrieben. Wärmedurchgang eines Bauteils und wird in W/qmK (Watt
pro Quadratmeter und Kelvin Temperatur-Unterschied) angegeben. Der U-Wert gibt an, wieviel
Wärme in einer Stunde pro qm durch ein Fenster nach draußen entweicht. Wobei zur
Berechnung ein Temperaturunterschied von 1°C, von innen nach außen festgelegt ist. Aber
leitfähige Metalle haben beispielsweise einen höheren U-Wert als isolierende
Materialien. Das bedeutet, je kleiner der U-Wert ist, um so geringer ist der
Wärmeverlust, und je besser die Fenster gedämmt sind, desto weniger Energie wird
verschwendet. Als Stand der Technik gilt ein U-Wert von 0,9 W/qmK.
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| Isolierglas Isoliergläser bestehen aus zwei oder mehreren Glasscheiben mit
einer Spezialgasfüllung im
Luftzwischenraum und einer zweifachen, wärmereflektierenden Edelmetallbeschichtung. An
ihrem Rand werden die Isoliergläser mit einer speziellen Dichtungsmasse luft- und
feuchtigkeitsdicht versiegelt, verlötet oder verschweißt. In Verbindung mit den
richtigen Dichtungssystemen und speziellen Mehrkammerrahmen kann hier eine optimale
Wärmedämmung erreicht werden. Die Isolierfähigkeit beruht alleine auf der geringen
Wärmeleitfähigkeit der eingeschlossenen Luft. Wird bei einer Altbausanierung nur das
Glas ausgewechselt, dann muss der übernommene Rahmen vorher auf seine Tragfähigkeit hin
überprüft werden. |
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