| Was die Raumaufteilung
betrifft, so verlangt der Schlafraum eine geschickte Planung, in der die
Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse der Bewohner berücksichtigt sind. Zwar wird die
Position des Bettes und die Anordnung der übrigen Möbel meist durch die Form und
Abmessung des Raumes bestimmt, dennoch lässt sich vielleicht ein Bett seitlich zum
Fenster oder diesem gegenüber anordnen, so dass der Blick beim Erwachen auf das
Tageslicht fällt. In
vielen Fällen wird das Schlafzimmer tagsüber als multifunktionaler Raum genutzt. Ein
kleiner Sekretär wird als zusätzlicher Arbeitsplatz von der Hausfrau beansprucht, und
ein Sessel, Bücher oder Hifi-Anlage bieten Rückzug und Gelegenheit zum Lesen oder Musik
hören.
An Aktualität haben begehbare
Kleiderschränke nichts verloren. Die technischen Möglichkeiten und die Flexibilität
moderner Schrankmöbelhersteller lassen funktionale und praktische Lösungen für Nischen,
Ecken und ungewöhnliche Grundrisse zu.
Im Schlafzimmer sollten
Elektrogeräte auf ein Minimum beschränkt und auf Computer sowie Arbeitsutensilien
verzichtet werden. In einer Studiowohnung empfiehlt sich ein Paravent oder eine
Schiebewand vor dem Arbeitsplatz, so dass die Bereiche Arbeit und Entspannung klar
getrennt sind. |
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