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| Geplantes Wohnen |
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| Finanzierungsplanung |
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Bei einem Bauvorhaben, ist für die wichtige
Frage nach der Finanzierung, eine realistische Einschätzung der eigenen Einkommens- und
Vermögensverhältnisse unbedingt erforderlich. |
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| Das Eigenheim steht auch heute
noch ganz oben auf der Wunschliste von vielen Familien, aber dahinter verbergen sich
immerhin Schulden in meist sechsstelliger Höhe, die den Eigentümer über Jahrzehnte
hinweg an den Finanzierungsplan binden. |
Wie hoch das Limit bei Kaufpreis und
Bauvolumen gesetzt wird, hängt mit vom Eigenkapital ab. Zwar sind für die Grenzen der
Verschuldung auch die Reserven beim Einkommen mit ausschlaggebend - doch selbst bei hohem
Monatseinkommen erteilen die Banken nur ungern eine Finanzierungszusage, wenn die
Eigenkapitaldecke zu dünn ist.
Zum eigentlichen Kaufpreis kommen noch Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchkosten und
eventuell noch Maklergebühren hinzu, so dass sich die Kaufnebenkosten in ungünstigen
Fällen auf bis zu zehn Prozent und mehr des Kaufpreises belaufen können.
Viele Bauträger bieten ihre Objekte auch als günstiges Ausbauhaus oder -wohnung an, doch
hier überschätzen machmal die Käufer ihre eigenen Fähigkeiten. Das kann schon bei der
Beschaffung des Materials wie Bodenbeläge, Badfliesen, Tapeten und Farbe beginnen, die
auch bei einer bescheidenen Auswahl meist eine größere Summe verschlingen. Nicht zu
vergessen die eigene Arbeitskraft und die der einst so hilfsbereiten Bekannten und
Verwandten, die sich irgendwann erschöpfen.
Um solche Probleme vorab möglichst zu eliminieren, sollten sowohl bei der
Finanzierungsplanung wie auch bei den Eigenleistungen genügend Reserven einkalkuliert
werden, um unvorhergesehene Ausgaben und Schwierigkeiten zu bewältigen. Bei Ausbauhäusern oder -wohnungen empfiehlt es sich, den
Preisnachlass durch Eigenleistung kritisch mit den Mehrkosten durch die Selbstbeschaffung
des Materials zu vergleichen.
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Vorplanung |
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