| Fertighäuser bestehen
in der Regel aus beidseitig beplankten Holzrahmenkonstruktionen, deren Zwischenräume mit
Dämmmaterial verfüllt sind. Bedingt durch die optimale Wärmedämmung werden
Fertighäuser zu Niedrigenergiehäusern, die den strengen Anforderungen der
Energiesparverordnung gerecht werden. Die an den Innenwänden befestigten
Gipskartonplatten regulieren die Luftfeuchtigkeit und sorgen für ein angenehmes
Raumklima. Jedes Wand- und Dachelement wird in der Werkhalle vorgefertigt und auf der
Baustelle montiert. Das heißt, der Rohbau steht in wenigen Tagen und das Haus kann nach
etwa 9 Monaten bezogen werden. Große Fertighausfirmen haben Informationszentren, in denen sämtliche
Materialien und Einbauten wie Fenster, Türen, Treppen, Geländer, Dielen, Bodenfliesen
sowie die Ausstattungen von Bad und Küche besichtigt werden können. Eine kostenlose
Beratung gehört zum Service.
Im Angebot sind auch Ausbauhäuser,
die ganz oder teilweise in eigener Regie ausgebaut werden könenn. Diese setzen zwar
Ausdauer und handwerkliches Können voraus, senken aber die reinen Baukosten um einen
erheblichen Betrag.
Ein Festpreis kann nur unter der
Voraussetzung der Festlegung sämtlicher Details als verbindlich vereinbart werden,
zusätzliche Wünsche und Extras tragen zu einer Verteuerung bei. Die Gewährleistung hat
nach VOB oder BGB zu erfolgen und Lieferzeit, Termingarantie, Bauzeit sowie
Verpflichtungen sind vertraglich festzulegen.
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