| Im Vergleich dazu bestehen massive
Biohäuser aus Brettern, Bohlen oder Kanthölzern, die zu flächigen Bauteilen vernagelt,
verdübelt oder verleimt werden. Darüber hinaus gibt es so genannte
Skelett-Konstruktionen, die im Nachhinein ausgefüllt oder verkleidet werden.
Biohäuser sind zwar insgesamt teurer als konventionell gemauerte Bauwerke, sie zeichnen
sich aber durch ihre gute Energiebilanz aus. Der Holztafelbau entspricht etwa der
Energieeffizienz eines Passivhauses. Allerdings erfordern sie eine größere Schall- und
Wärmedämmung.
Für die Konstruktion werden vor allem einheimische
Nadelhölzer wie Fichte, Tanne oder Kiefer eingesetzt. Dagegen finden sich im
Außenbereich besonders dauerhafte Holzarten wie Lärche, Douglasie und Eiche, die auch
ohne Oberflächenbehandlung verwendet werden können. Allerdings ist dann damit rechnen,
dass sie an der Oberfläche verwittern. |
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