Diese Feldeinteilung wurde früher durch
Mosaik Einlegearbeiten begrenzt, während heute aus Kostengründen primär Alu-, Messing-,
Edelstahl-, oder Plastikschienen verwendet werden. Auch die Normzemente sind an die Stelle
der früher gebräuchlichen Bindemittel Kalk und Gips getreten.
Terrazzobelag ist eine Verbundkonstruktion aus einem mindestens 5 cm starken Unterbeton,
in dem die Schienen verankert werden und auf den dann ein 2-3 starker Terrazzovorsatz
aufgebracht wird. Dieser besteht aus weißem oder grauem Portlandzement, farbigen
Körnungen,
Farbpigmenten und Wasser. Er wird schnellstmöglich auf den Unterbeton aufgetragen,
abgezogen und mit Stahlwalzen verdichtet. Nach dem Verdichten und anschließendem
Verschleifen zeigt Terrazzo ähnliche Eigenschaften wie Betonwerkstein. Die Sockelleisten werden in einem Arbeitsgang aus demselben Material
hergestellt. Bei größeren Flächen sind Dehnungsfugen vorzusehen, in die Alu-, Messing-,
Edelstahl-, oder Kunststoffschienen eingearbeitet werden. Ohne diese Dehnungsfugen
besteht die Gefahr, dass sich in dem Belag Risse bilden können.
Im Handel werden Terrazzo-Fliesen verkauft, die in der
Regel eine Größe von 300 x 300 mm haben. Die Platten sind fix und fertig behandelt,
ebenfalls robust und pflegeleicht.
Terrazzo ist widerstandsfähig, ziemlich rutschfest und
wird in einer Vielzahl verschiedener Farben angeboten. |
|