Die etwa 22 mm starken Parkettstäbe oder -riemen werden aus massiven Hölzern von etwa 40
- 80 mm Breite und Längen von 250 - 1000 mm hergestellt. Es gibt ringsum genutete
Parketthölzer, die beim Verlegen durch Hirnholzfedern verbunden werden und Parkettriemen
mit Nut und Feder, die in verschiedenen Mustern angeordnet werden können. Besonders
gebräuchlich sind Fischgrät-, Würfel- und Flechtmuster, sowie der Schiffsbodenverband,
bei dem die Parkettstäbe stoßversetzt parallel angeordnet werden.Die Verlegung kann auf allen trockenen, ebenen und festen
Untergründen erfolgen, dagegen dürfen Estriche geringfügige Unebenheiten aufweisen,
müssen allerdings vor der Verlegung gut ausgetrocknet sein. Eine Verklebung der
Parkettstäbe auf einem Estrichuntergrund bewirkt einen sehr dauerhaften Bodenbelag, der
mehrfach abgeschliffen werden kann. Er erfordert jedoch möglicherweise einen Voranstrich
des Untergrunds.
Alte Bodenbeläge dagegen sollten abgeschliffen und mit
entsprechenden Unterlagsmaterialien ausgeglichen werden. Knarrende oder lockere Dielen
müssen festgeschraubt und durch Unterlegen von Filzpappe der Trittschall gedämpft
werden. Bei einer schwimmenden Verlegung und auf alten Dielen sind Nut und Feder oder die
Querholzfedern zu verleimen.
Stabparkettbeläge müssen nach der Verlegung verschliffen
werden und lassen sich mit biologischen Mitteln oberflächenbehandeln oder versiegeln.
Allerdings bleiben durch diese biologischen Mittel wie Wachse, die kleinen Fugenräume
sichtbar, so dass die Pflege strapazierter Parkettbeläge sehr zeitaufwendig ist.
Dagegen verschließt eine Versiegelung die Zwischenräume
und Holzporen, wodurch der Belag strapazierfähig und pflegeleicht wird.
Stabparkett und Parkettriemen werden bei Eiche in drei
Sortierungen im Handel angeboten wie Natur/N, Gestreift/G und Rustikal/R, die
übrigen Holzarten sind in zwei Sortierungen Natur/N und Rustikal/R zu erwerben.
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