| Die Rohre werden zu Längsstreifen
aufgespalten, besäumt und unter hohem Druck verleimt. Die einzelnen Parkettelemente
bestehen somit aus vielen zusammengefügten Lamellenstreifen. Die Gesamtstärke eines
Parkettelements beträgt 15 mm und die Nutzschicht ist 5 mm dick, so dass auch
ein mehrmaliges Abschleifen möglich ist. Hervorzuhebende
Eigenschaften sind eine glatte, verformungsfreie und extrem harte Oberfläche, die eine
lange Lebensdauer des Parkett garantiert und durch die sehr dichte Zellstruktur bedingt,
ist nur mit äußerst geringen Quell- und Schwindmaßen zu rechnen. Auch unter feuchter
und warmer Umgebung kann sich Bambusparkett nicht feststellbar verformen.
Bambus kann wie andere Parkettarten auch auf jeden Unterboden
geklebt, genagelt, geschraubt oder schwimmend verlegt werden. Allerdings empfiehlt sich bei einer Fußbodenheizung eine
vollflächige Verklebung, wozu auch der Untergrund entsprechend vorzubereiten ist. Diese
Arbeiten sollten jedoch von einer Fachfirma ausgeführt werden.
Bambusparkett hat naturbedingt eine zarte und weiche
Musterung. Das charakteristische Muster der Stämme mit den regelmäßigen Verdickungen
setzt sich auch in der Struktur des Fußbodens durch, wodurch sich Bambusparkett deutlich
von herkömmlichen Parkettböden abhebt. Die Oberfläche kann mit handelsüblichen
Siegellacken, Wachsen oder Ölen behandelt werden. Mit einer speziellen Lackbehandlung
erhält der Boden eine milde und sanfte Parkettfarbe. |
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