| Nadelfilz heute Nadelvlies genannt, hat eine
harte geschlossene Oberfläche und eine raue eher borstige Struktur. Bei der Herstellung
werden feine Synthetikfasern oder Faservliese, -in geringem Umfang wird auch Zellulose und
Tierhaar zugesetzt- durch mit Widerhaken versehene Nadeln in ein Grundgewebe eingenadelt.
Durch wechselndes Einstechen und Ausziehen der Nadeln wird das Material auf einem
Nadelbalken verfestigt, wobei sich die Einzelfasern zu einem festen Flächengebilde
verschlingen. Die Dauer dieses Vorganges entscheidet über Stärke und Festigkeit der
Fasergebilde, die in der Regel leicht, luftdurchlässig und elastisch sind. Das Gewebe
erhält dann eine relativ steife Rückenschicht beispielsweise aus PVC. Nadelvlies ist preiswert, robust und im gewerblichen Bereich sehr
populär. |
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