| Beim Umzug lässt sich der
Boden demontieren und mitnehmen. Nahezu alle
Markenhersteller bieten dieses System in unterschiedlichen Ausprägungen an. Allerdings
ist zu unterscheiden zwischen lösbaren und fest arretierten Verbindungen. Paneele mit Nut
und Feder Verbindungen werden miteinander verleimt und auf trockenem ebenen Untergrund
mittels speziellem Unterlagssystem verlegt oder direkt verklebt. Die Laminat-Paneele bestehen aus 3 Schichten. Einer Dekorschicht, die mit einer hochabriebfesten Melaminharzschicht versiegelt ist, einer meist hochverdichteten, speziell gegen Feuchte
imprägnierten HDF-Trägerplatte und einer unteren Schicht, die als Gegenzug fungiert und
mit einer feuchtigkeitsabweisende
Rückseite versehen ist. Einige Hersteller bieten die
Paneele mit einer Beschichtung auf der Unterseite an, die sowohl einen besseren Halt auf
dem Untergrund als auch einen gewissen Trittschallschutz gewährleisten soll. Bedingt durch die geringe Aufbauhöhe -ab 6
Millimeter- ist der Bodenbelag sehr gut für Renovierungsarbeiten geeignet.
Qualitätsmerkmale des Laminatbodens sind
Fleckenunempfindlichkeit, UV-Lichtbeständigkeit, Kantengradheit, Druckfestigkeit,
Eignung für Fußbodenheizung und Stuhlrollenfestigkeit. Auch die große Auswahl an
kreativen Fantasiedekoren, Keramik-, Stein- und Holzreproduktionen machen ihn für alle
Wohnbereiche zu einem optimalen Belag.
Allerdings ist Laminatboden besonders vor Nässe zu schützen
und bedarf nur einer nebelfeuchten Pflege. Wichtig ist eine Kantenimprägnierung, die ein
Eindringen von Oberflächenfeuchte in das Material verhindert. Auch Beschädigungen lassen
sich nicht abschleifen, sondern müssen mit einem speziellen Spachtel behoben werden. Außerdem
fühlt sich Laminat kühl an und klingt beim Begehen etwas laut.
Passend zu dem Boden gibt es Sockelleisten, Dehnungs-,
Übergangs-, Abschluss- und Treppenprofile. |
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