| Bei ruhigen Exemplaren reichen die Farben vom
intensiven Purpurrot, Indigoblau, Pfefferminzgrün bis hin zu Sonnengelb sowie zahlreichen
Pastelltönen, und die darauf abgestimmten Bordüren sorgen für den nötigen Pep. Die topmodischen Bordüren können sowohl als Sockel und
Deckenabschluss eingesetzt werden oder als Element, das die Wand optisch unterteilt. Hohe
Räume wirken niedriger, wenn die Borte auf Abstand zur Decke fixiert oder die Wand gleich
mehrfach mit ihnen gegliedert wird. Auch Türen und Fenster lassen sich damit gut betonen.
Der klassische Einsatzbereich von Bordüren aber ist die Verbindung unterschiedlich
gemusterter Tapeten. Moderne Tapetenkollektionen bieten deshalb in der Regel eine
Kombination aufeinander abgestimmter Tapeten und Bordüren an.
Ein moderner Raum wird nicht komplett tapeziert, sondern es
werden Akzente an einzelnen Wänden gesetzt. Das gleiche gilt auch für Farben.
Gestreifte Tapeten grenzen an einfarbige Flächen beispielsweise in rosa und auf der
anderen Seite in braun. Diese Kontraste bewirken eine optische Gliederung der Räume.
Allerdings die Tapetenwahl bestimmt der jeweilige Raum.
Senkrechte Streifen lassen einen Raum höher und kleiner wirken, waagerechte dagegen
niedriger und breiter, große Muster wirken beengend und kleine dagegen weiter. Und nicht
zu vergessen, dass Farben und Formen zum Mobiliar passen müssen. Farbenkunde
Darüber hinaus lassen sich Wände sehr persönlich mit
einem eigen erstellten Foto gestalten. Dank digitaler Techniken wurden Verfahren
entwickelt, die diese Motivtapeten
ermöglichen. |