| Primär müssen bei der Planung die
Küchenelemente in der richtigen Reihenfolge installiert werden, um einen mühelosen
Arbeitsablauf zu ermöglichen. Darüber hinaus ist eine ausreichende Bewegungsfreiheit
erforderlich, wobei gegenüber der Wohnbehaglichkeit, der fertigungstechnischen Ergonomie
eine größere Bedeutung zukommt. Herdplatten lassen sich nebeneinander anordnen und für
die Belange des Nutzers in entsprechender Arbeitshöhe montieren. Auch sollten die
Schränke nicht zu hoch angeordnet werden, dass sie keine unnötigen Kletterpartien
erfordern. Diesbezüglich sind im Handel absenkbare Oberschränke zu finden, die eine
bequemes Erreichen der dort untergebrachten Gegenstände ermöglichen. Die U- oder L-Form der Küchenanordnung ist am bequemsten. Bei
dieser Gestaltung ist es möglich, mehrere Aufgaben gleichzeitig auszuführen, ohne die
sonst notwendigen großen Wegstrecken.
Ausziehbare Regalböden, abgesenkte Arbeitsbereiche,
Arbeitsplatten mit Resteauffang- und Abrutschsicherungskanten sowie passgenaue Ausparungen
lassen sich nahezu in jedem Küchenmöbelprogramm finden. Und leichtgängige Schubladen
mit Stoppvorrichtung sind mittlerweile schon eine Selbstverständlichkeit. Die
Küchenarmaturen sind fachgerecht zu installieren, das gleiche gilt für Steckdosen und
Stromanschlüsse oder Wände, die zur Montage von unterfahrbaren Küchenteilen tragfähig
anzufertigen sind.
Die Küche erfordert außerdem eine ausreichend helle
Beleuchtung, eine kontrastreiche Farbgestaltung und einen geraden rutschfesten Bodenbelag,
der leicht zu reinigen ist.
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