| Ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett.
Der Schlaf dient der psychischen und physiologischen Regeneration des Körpers. Auch die
Wirbelsäule entspannt sich auf der richtigen Unterlage. Eine gute Matratze sollte zu keinerlei Schlafhaltung zwingen. Sie sollte
vollflächig gleich ausgerüstet sein, Körper und Gliedmaßen in allen Lagen stützen,
die Durchblutung fördern und die Körperwärme und -transpiration regulieren. Wichtig ist
auch eine entkrampfte Haltung des Kopfes, für viele Menschen die primäre
Verspannungszone.
Punktelastisch sollte sie sein, damit die Schulter gestützt wird, der verlängerte
Rücken jedoch nicht in einer Kuhle versackt oder hart aufliegt. Gleichzeitig muss sie
aber dort nachgeben, wo sie besonders stark belastet wird, nur so bleibt die Wirbelsäule
in ihrer natürlichen Lage.
Sie sollte keinen Wärmestau verursachen, sondern muss, den Feuchtigkeitsaustausch
gewähren. |
Die Matratze mit dem besten Liegekomfort nutzt wenig, wenn sie nicht wärmeausgleichend
wirkt und zugleich "atmungsaktiv" ist. Denn jeder gesunde Mensch verliert im
Schlaf einen halben bis einen Liter Flüssigkeit und mit ihr auch Salze. Je besser die
Matratze diese Feuchtigkeit aufnimmt und wieder ableitet, desto wohler fühlt man sich.
Natürlich muss auch die Matratze so bequem wie möglich sein. Das ist eine ganz
individuelle Sache, die am besten in einem persönlichen Beratungsgespräch geklärt
werden muß. Deshalb gibt es in den Matratzen-Studios in guten Einrichtungshäuser
"Messbetten", mit denen per Computer das optimale Liegeprofil ermittelt wird.
Bezüglich der Hygiene sollten Matratzen jeglichen Typs stets gut gelüftet werden und
nicht gleich nach dem Aufstehen zugedeckt werden.
Man sollte darauf achten, dass die Matratze einen abnehmbaren Bezug zum Waschen hat.
Hilfreich für den Transport sind breite Griffe an jeder Längsseite einer Matratze. Auch
der Hygiene wegen empfiehlt sich nach zehn bis 15 Jahren ein Neukauf. |