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| Einrichtung |
| Möbel aus Papier |
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GARPA |
Möbel aus diesem ungewöhnlichen
Material sind überraschend ästhetisch und belastbar. Das Material ist widerstandslos,
flexibel, lässt sich leicht verfestigen und nimmt Farbe auf.
Viele Designer haben den Werkstoff Papier schon immer sehr geschätzt. Auch der Architekt
Frank O. Gehry kreierte in den achtziger Jahren Sessel aus Karton und vermittelte damit
ein neues Möbelgefühl.
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| Allerdings Möbel aus Papier sind nicht so
neu. Denn die "Lloyd Loom Technik" geht mittlerweile auf ein ganzes Jahrhundert
zu. Die Grundlage dieser Technik ist ein mit Kraftpapier umwickelter Draht, der auf einem
Webstuhl zum "Loom-Geflecht" verwoben wird. Das Ergebnis sind verblüffend
stabile Korbmöbel von höchster Qualität, die nicht brechen, nicht knarzen, mit einem
wunderbar glatten Finish, das sich nicht in den Kleidern verhaken kann. Original Lloyd
Loom Möbel wurden seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts auf Grundlage des Patents des
Amerikaners Marshall Burns Lloyd (1917) von W. Lusty in England hergestellt. |
| Der nostalgische Charakter, die koloniale
Flechtung und die vermeintliche Naturnähe der Stücke lässt die Möbel zu begehrten
Objekten werden. Stühle der zwanziger Jahre sind noch heute gesuchte Liebhaberstücke und
erzielen im Antiquitätenhandel hohe Preise. Neben
den alten Klassikern gibt es auch Top-Design-Kollektionen, die das traditionelle Loom
Material in einem völlig neuen Kontext verwenden. Es gibt Modelle mit hochwertigen
Lederbezügen oder mit Bezügen aus strapazierfähigen Stoffen. Der Siegeszug der
Papiermöbel, die man sogar auf der Terrasse und im Garten benutzen kann, erlangten
mittlerweile weltweiten Ruhm. Besonders Hotels, exklusive Bars und Restaurants scheinen
das gewebte Papier zu lieben, das in 32 Standardfarben verarbeitet wird. |
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