| Einrichtung/Schlafzimmer |
| Matratzen-Typen |
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| Matratzen unterscheidet man hauptsächlich nach ihrem
"Innenleben", dem sogenannten Matratzenkern. Für welchen Typ man sich
entscheidet hängt ganz von den persönlichen Bedürfnissen ab. |
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| Federkern |
Bonellefederkern- oder Taschenfederkernmatratzen sind mehr
oder weniger punktelastisch und stützen den Körper ideal.
Bei den preiswertesten Matratzen werden Federkerne verwendet, deren Federn nur oben und
unten miteinander verbunden sind. Eine 100 cm x 200 cm große Matratze sollte mindestens
200 Federn enthalten.
Endlosfederkerne bestehen aus 500 bis 600 miteinander verflochtenen Einzelfedern. Beide
Federkernvarianten garantieren eine gute Luftzirkulation und sind empfehlenswert für
Menschen, die nachts stark schwitzen.
Taschenfederkerne sind in der Herstellung besonders aufwendig: Jede einzelne Feder ist in
eine Gewebetasche eingenäht. Von den 350 - 500 Federtaschen einer Matratze geben jeweils
nur die Federn nach, die gerade belastet werden. Dadurch wird ein optimaler Liegekomfort
erreicht. |
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| Schaumstoff -Polyurethan- |
Sie sind leicht zu handhaben und eignen sich mit
abnehmbaren, waschbaren Bezügen besonders für Kinder oder Hausstauballergiker.
Entscheidend für die Qualität einer Schaumstoffmatratze ist vor allem das Raumgewicht.
es gibt an, wieviel ein Kubikmeter Schaum wiegt. Je höher das Raumgewicht, desto
elastischer, haltbarer und tragfähiger ist die Matratze. Man sollte unbedingt auf
Matratzen mit dem RAL-Gütezeichen achten, denn diese haben ein Mindestraumgewicht von 35
kg/cbm. Wichtig ist auch eine ausreichende Belüftung. Deshalb werden viele
Schaumstoffmatratzen aus einzelnen Platten hergestellt, die von längs- oder
querverlaufenden Hohlkammern durchzogen sind.
Tipp für Allergiker
Reine Schaumstoffmatratzen mit waschbarem Bezug sind besonders bei Stauballergien und
Asthma zu empfehlen |
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| Latex |
| Der Kern aus Latex - aus dem Saft des Gummibaumes und/oder
synthetisch hergestellt - ist von Millionen kleiner Kanäle durchzogen, die für die
Belüftung sorgen und daher besonders atmungsaktiv. Latexmatratzen sind flexibel und haben
eine hohe Wärmeisolation. Die Matratze passt sich homogen jeder Körperform in jeder Lage
an. |
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| Naturmaterialien |
Bio-Matratzen haben meist reine Naturpolsterkerne aus
Kokosfasern, die zur Erhöhung der Elastizität in Latexmilch getaucht werden.
Wer gerne auf relativ harten Matratzen schläft, hat die Wahl zwischen Baumwoll-,
Strohkern-, Kokosfaser- und Rosshaarmatratzen. Für alle Naturmatratzen gilt: Sie müssen
regelmäßig aufgerollt oder gewendet und gelüftet werden. Doch selbst bei bester Pflege:
Nach spätestens fünf Jahren müssen sie von einem Fachbetrieb aufgearbeitet oder
erneuert werden.
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