| Licht darf nie dominant
sein, es muss dem Raum gerecht zu werden, unterstützend durch Anstrahlen, natürlichem
Licht oder verschiedener Lichtquellen. Dabei sind Akzente zu setzen wie ein Bild
anzustrahlen oder eine Wand indirekt zu beleuchten. Da jedoch zuviel Licht den Blick
ablenkt, müssen die Akzente konzentriert sein. Die Ausleuchtung ist allerdings von Raum zu Raum
unterschiedlich. So wird manchmal eine indirekte Beleuchtung benötigt, ein anderer Fall
erfordert eine flächige Ausleuchtung, oder in manchen Räumen reicht es schon mit Licht
Akzente zu setzen, die sich dann zu einem Gesamtbild addieren. Besteht die Möglichkeit
dimmbare Lichtquellen einzusetzen, dann stehen zusätzlich Möglichkeiten zur Verfügung,
eine individuelle Atmosphäre zu schaffen. Es lassen sich damit spielend wunderschöne
Stimmungen erzeugen.
Bei kleinen Räumen bietet sich in der Regel eine indirekte Beleuchtung an. Denn Decken-
oder Wandfluter drücken die Wände oder die Decke optisch ein wenig zur Seite oder nach
oben. Wesentlich dabei ist jedoch, nicht nur eine Lichtquelle zu haben. Zwei oder drei
bieten die Möglichkeit, je nach Lust und Laune das Licht unterschiedlich zu kombinieren.
Wird beispielsweise das Grundlicht ausgeschaltet und die Ausleuchtung beschränkt sich nur
auf kleinere Lampen, dann lassen sich damit richtige kleine Lichtinseln im Zimmer
schaffen.
Bezüglich der Gestaltung lässt sich sagen, dass möglichst mit verschiedenen
Systemen gearbeitet werden soll. So lassen sich beispielsweise in einem Raum mit einem
Deckenfluter, einer Stehleuchte und einer Schreibtischleuchte unterschiedliche Stimmungen
erzeugen, in dem die eine oder andere angeschaltet wird. Wesentliche Voraussetzung ist das
Grundlicht, zu dem mit anderen Lichtquellen Akzente gesetzt werden können.
Bei einer optimalen Beleuchtung ist
nicht die Form der Leuchte ausschlaggebend, sondern das Licht, das von ihr wegstrahlt. Und
in Abstimmung mit den Oberflächen, den Möbeln oder dem Boden ist zu versuchen, das Ganze
zu komponieren.
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