| Die Allgemeinbeleuchtung kann in Form einer
indirekten Beleuchtung hinter einer Wandblende, aus Downlights oder Wandleuchten
bestehen. Downlights können in bestimmten Bereiche Akzente setzen, da sie sich
variationsreich anordnen lassen. Strahler sollten nur dort, wo sie ihre funktionalen
Aufgaben erfüllen, installiert werden. Beispielsweise bei der Beleuchtung von Bildern,
Büchern, Pflanzen oder anderen dekorativen Objekten. Wände die vom Boden aus angestrahlt
werden vergrößern optisch einen Raum. Im
Wohnzimmer gehört in der Regel das Fernsehen zu den häufigen Sehaufgaben. Dabei muss
verhindert werden, dass ein zu großer Helligkeitskontrast zwischen Bildschirm und
Hintergrund entsteht. Natürlich darf sich diese Lichtquelle der Fernsehbeleuchtung nicht
im Bildschirm reflektieren oder den Betrachter blenden.
Spezielle Lichtansprüche stellt der Leseplatz mit einem
hohen Beleuchtungsniveau. Er sollte seitlich oder von hinten ausgeleuchtet werden mit
einer flexiblen individuell dreh- und schwenkbaren Leuchte. Auch sollte die Umgebung
nicht zu dunkel gehalten sein, da die Gefahr besteht, dass das Auge durch Adaption
überlastet wird. Von daher empfiehlt es sich, die Lichtquelle nicht zentriert auf die
Lektüre zu lenken.
Besonders praktisch ist eine fernbedienbare Regulierung der
Beleuchtung oder die immer mehr gewünschten Lichtsteuersysteme, mit denen sich zuvor
programmierte Lichtinszenierungen abrufen lassen. Eine intelligente Steuerung bieten BUS-Systeme, die höchsten Komfort
und eine wirtschaftliche Nutzung der angeschlossenen Systeme ermöglichen. Zudem empfiehlt
es sich -um mehr Flexibilität zu gewinnen- im Wohnbereich zwei getrennte Stromkreise
einzuplanen. |
|