| Diese Fülle von Funktionen stellt natürlich
ganz unterschiedliche Anforderungen an die Lichtplanung. Während auf der einen Seite
gerichtetes Licht in ausreichender Stärke und Qualität verlangt wird, ist auf der
anderen Seite eine Dämpfung des Lichteinfalls notwendig oder es sind auch emotional
betonte Lichtstimmungen erwünscht. Das natürliche
Licht spielt in Schlafräumen eine ambivalente Rolle. Während es für eine reine
Entspannung hinderlich sein kann, ist jedem bekannt, wie positiv sich die am Morgen
einfallenden Sonnenstrahlen auf die Motivation auswirken können. Von daher kommt es auf
eine feinfühlige Beleuchtungsplanung an, damit der weiche Übergang zwischen Tag und
Nacht optimal wahrgenommen wird. Abends soll ein sanftes, stimmungsvolles Licht für
Entspannung sorgen, und morgens ein freundliches Licht das Aufwachen erleichtern.
Deckenleuchten mit ihrem oftmals grellen Licht sind
möglichst zu vermeiden, vor allem wer im Bett liegt lässt sich leicht von ihnen blenden.
Besser ist ein Hintergrundlicht aus einer Kombination von Nachttischleuchten,
Wandleuchtern und Deckenflutern. Und zum Lesen im Bett haben sich verstellbare Wand- oder
Nachttischleuchten bewährt.
Aufgrund ihrer Tiefe sollten große Einbau- oder
freistehende Kleiderschränke Zusatzleuchten in Form von Lichtleisten oder Strahlern
bekommen. Auch Informationsleuchten wie Leuchten mit Türkontaktschalter im Kleiderschrank
können helfen die Auswahl der Kleider erleichtern.
Bei der Schaltung der Leuchten ist darauf zu achten, dass
sämtliche Leuchten getrennt ein- und auszuschalten sind.
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