| Die noch junge Lichttechnik mit Leuchtdioden
für den Wohnbereich steckt aber noch in den Kinderschuhen. Bislang sind sie meist unter
dem Designaspekt zu finden was nicht zuletzt auch an der aufwändigen und bislang noch
teuren LED-Technik liegt. LEDs eignen
sich gut als Spot oder zum Lesen, weil das Licht scharfe Kontraste schafft. Die
Wohlfühlatmosphäre, wie sie durch Glühlampen oder Halogen erreicht werden kann,
schaffen LEDs bislang nur, wenn sie mit herkömmlichen Lichtquellen gemischt werden.
Bilder oder dekorative Objekte in der Vitrine lassen sich
dagegen gut mit Leuchtdioden -LED- inszenieren, damit kommen Glanzeffekte und
Lichtbrechung besser zur Geltung. Auch für das Bad oder das Treppenhaus eignen sich
LED-Leuchtmittel, da sie auf die Sekunde ihre volle Lichtleistung erreichen.
Die besonderen Vorteile der Leuchtdioden
liegen dort, wo Licht ständig leuchten soll. Sie haben keinen Glühfaden und geben darum
kaum Wärme ab. Dank ihrer geringen Größe können sie in Wand- und Bodenfliesen
integriert werden, und lassen sogar ein Beleuchten von Wasser zu. Darüber hinaus geben
sie so viel Licht ab wie eine konventionelle Glühklampe, jedoch bei einem Verbrauch von
nur 3 Watt.
Die kleinen, farbigen LEDs eröffnen ungeahnte
Möglichkeiten für Lichtdesigner und lassen völlig neue Konzepte zu. |