| Beleuchtung |
| Glossar |
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Oligo |
Zum besseren Verständnis werden hier einige
Fachbegriffe erläutert, was jedoch nicht ausschließt, dass es noch weitere Bedeutungen
gibt. |
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| Adapter Ergänzungsgerät, das die variable elektrische und mechanische
Verbindung von Leuchten mit stromführenden Systemen, beispielsweise Strahler mit
Stromschienen, ermöglicht. |
| Allgemeinbeleuchtung Grundbeleuchtung, die in einem Raum weitgehend an allen Stellen
gleichmäßige Sehbedingungen schafft und eine Orientierung ermöglicht. |
| Ausstrahlungswinkel Winkel des Lichtbündels einer Reflektorlampe oder einer Leuchte. |
| Beleuchtungsstärke Lux (lx), definiert die mittlere Beleuchtungsstärke für das auf
horizontale und vertikale auftreffende Licht. Sie beträgt 1 Lux, wenn der Lichtstrom von
einem Lumen einen Quadratmeter Fläche gleichmäßig beleuchtet. |
| Blendung kann direkt von der Lampen oder Leuchten ausgehen, oder indirekt
durch reflektierenden Spiegelungen auf glänzenden Oberflächen. Blendung ist um so
störender, je dunkler die Umgebung ist, sie kann außerdem die Sehleistung erschweren. |
| Dimmen verändert die Helligkeit einzelner Leuchten oder Leuchtengruppen,
durch eine besondere Schaltertechnik. Glühlampen und Halogen-Glühlampen arbeiten mit
konventionellen Dimmern, für Niedervolt-Halogen-Glühlampen gibt es spezielle Dimmer.
Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen, -an dimmbaren elektronischen Vorschaltgeräten
betrieben-, lassen sich ebenfalls dimmen. |
| ENEC - Zeichen EN=European Norms, EC=European Certification
ein europäisches Sicherheitszeichen speziell für Leuchten und Leuchtenkomponenten
beispielsweise Vorschaltgeräte. Es wird vom VDE-Prüfinstitut in Deutschland vergeben. |
| Energiesparlampen sind Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem elektronischem
Vorschaltgerät. Ihr Licht und ihre Handhabung ist glühlampenähnlich, allerdings hat sie
einen 80% geringeren Stromverbrauch und eine Lebensdauer bis zu 12 000 Stunden. |
| Entsorgung defekte Lampen müssen ihrem Material und ihren Inhaltsstoffen
entsprechend entsorgt werden.
Glühlampen, Halogenglühlampen = Hausmüll
Entladungslampen, Leuchtstofflampen, Kompaktleuchtstofflampen,
Energiesparlampen=Sondermüll |
| Farbtemperatur Einheit Kelvin (K) gibt die Eigenfarbe einer Lampe an.
Eine warmweiße Glühlampe hat eine Farbtemperatur von 2800 K, eine tageslichtähnliche
Leuchtstofflampe von 5000 K |
| Farbwiedergabe Die Farben der Umwelt und der menschlichen Haut werden als
natürlich empfunden, wenn im Spektrum der zur Beleuchtung dienenden Lampe alle Farben
vorhanden sind. |
| Fassung Vorrichtung zur Aufnahme des Lampensockels |
| FGL -
Fördergemeinschaft gutes Licht Zusammenschluss
von Leuchten- und Lampenherstellern mit dem Anspruch, einer breiten Öffentlichkeit
umfassende und informative Erklärungen zur Lichtanwendung zu geben.
Postfach 70 12 61, D-60591 Frankfurt |
| Glühbirne verbreiteter Begriff für Glühlampe |
| Glühlampen die Strahlung wird bei diesen Leuchten durch einen Wendel aus
hocherhitztem Wolfram erzeugt. Glühlampen gibt in verschiedenen Formen mit
unterschiedlichen Kolbengläsern und Sockeln. Zur Lichtlenkung werden Reflektorlampen und
Kopfspiegellampen verwendet. Ihre Lichtausbeute ist niedrig und die mittlere Lebensdauer
-1000 Stunden- im Vergleich zu Energiesparlampen und Leuchtstofflampen gering. |
| Grundbeleuchtung auch Allgemeinbeleuchtung |
| GS-Zeichen Produkte mit diesem Zeichen entsprechen dem Gerätesicherheitsgesetz
und wurden von einer zugelassenen Prüfstelle kontrolliert. |
| Halogenglühlampen diese besonders hellen Lampen mit einem aus Halogengasgemisch
gefüllten Kolben, erzeugen ein brillantes, warmweißes Licht. Sie sind dimmbar und auch
mit Reflektor im Angebot. Ihre mittlere Lebensdauer beträgt bis zu 2000 Stunden. |
| Höchstbestückung vorgeschriebener Hinweis auf dem Typenschild. Bei der Angabe
"max.60 W" dann darf die Leuchte nur mit einer Lampe von 60 W bestückt werden. |
| Infrarotstrahlung nicht sichtbare Wärmestrahlung, aber auf der Haut als Wärme
fühlbar. Wird von allen Lichtquellen, vor allem aber von Glühlampen erzeugt.
Infrarottechnik wird bei Bewegungsmeldern eingesetzt. |
| Kompaktleuchtstofflampen das erforderliche Vorschaltgerät muss in der Leuchte integriert
sein. Kompaktleuchtstoffröhren mit 2-Stift-Stecksockel für induktive Vorschaltgeräte
oder an elektronischen Vorschaltgeräten mit 4-Stift-Sockel. Ein Dimmen an speziellen
Vorschaltgeräten ist möglich. |
| Kopfspiegellampen die Kuppe des Lampenkolbens ist von innen silber- oder goldfarben
beschichtet, wodurch der Lichtaustritt zum Lampensockel hin gerichtet wird. |
| Kryptonlampen die Glühlampe ist mit Krypton gefüllt, so dass die
Verdampfungsgeschwindigkeit der Wolframwendel reduziert wird. |
| Lampe
-oftmals irrtümlich verwendete Bezeichnung für Leuchte- wandelt elektrische Energie in Licht um. Sie gibt es in zahlreichen
Ausführungsformen, wobei für den Wohnbereich primär Glühlampen, Halogenglühlampen,
Energiesparlampen, Kompaktleuchtstofflampen und Leuchtstofflampen bevorzugt verwendet
werden. |
| Leuchte nimmt die erforderliche Lampe auf und stellt die Verbindung zur
elektrischen Stromquelle her. Sie lenkt und verteilt das Licht und kann darüber hinaus
ein dekoratives Objekt sein. |
| Leuchtdichte das Maß für den Helligkeitseindruck des Auges von einer
leuchtenden oder beleuchteten Fläche. Gemessen wird die Leuchtdichte in Candela pro
Flächeneinheit (CD/qm) |
| Lichtfarbe Beschreibt das farbliche Aussehen einer Lichtquelle, bzw. die
Eigenfarbe von Lampen und ist gleichbedeutend mit der Farbtemperatur. Für den Wohnbereich
sind primär Lampen mit warmweißer Lichtfarbe zu wählen. |
| Lichtausbeute ist das Maß für die Wirtschaftlichkeit einer Lichtquelle. Sie sagt
aus, wieviel Lichtstrom "Lumen (LM)" pro "Watt (W)" einer Lampe
erzeugt werden. D.h. je höher das Verhältnis Lumen/Watt umso wirtschaftlicher ist eine
Lampe. |
| Lichtstärke Maßeinheit=Candela (CD), sie bezeichnet die Lichtausstrahlung von
Leuchten und Reflektorlampen. |
| Lichtstrom angegeben in Lumen (LM), ist die von einer Lampe in alle Richtungen
ausgestrahlte Lichtleistung |
| Lichtverteilung ist die räumliche Verteilung der Lichtstärke. Werden die Endpunkte
der Lichtstärken einer Leuchte in ihren verschiedenen Ausstrahlungsrichtungen miteinander
zu einem Kurvenzug verbunden, dann ergibt sich daraus die Lichtstärkeverteilungskurve. |
| Litze flache, elektrische Leitung mit geringem Leitungsquerschnitt |
| Lumen Maßeinheit für den Lichtstrom |
| Niedervolthalogenglühlampen besitzen ein brillantes Licht für frische Farben und attraktive
Glanzeffekte. Durch die kleinen Abmessungen lässt sich das Licht für punktgenaue
Anstrahlung optimieren. Zum Betrieb sind Transformatoren erforderlich. Dimmer müssen auf
die Transformatoren abgestimmt sein. |
| Sehkomfort heißt, eine Beleuchtungsanlage erfüllt nicht nur die
Mindestanforderungen sondern auch alle lichttechnischen Gütekriterien und wirkt
zusätzlich Raumgestaltern. |
| Spektrum Farbband, das durch die Spektakel Zerlegung von weißem Licht
gewonnen wird. Das menschliche Auge sieht den Bereich von Violett, Blau über Grün zu
Gelb, Orange und Rot. Farbige Gegenstände werden nur dann als farbig erkannt, wenn im
Spektrum der Lampe auch alle Farben vorhanden sind. |
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