| Bei der Faseroptik bestimmt nicht die
Lichtquelle selbst die Merkmale des Lichts, wesentlich ist hier die Art, durch die es
übertragen wird. Die Lichtquelle ist eine Lichtbox
in Form eines Kastens, der das Licht erzeugt. Dieses wird durch dünne, ummantelte
Stränge aus Glasfaser oder Acryl geleitet. Die Lichtwellen treten an einem Ende in einen
solchen Strang ein und erscheinen am anderen Ende, das in beträchtlichem Abstand von der
Lichtbox geschehen kann, als Lichtpunkt. Die Ummantelung sorgt dafür, dass auf der Länge
des Strangs kein Licht sichtbar wird. Wäre sie nicht vorhanden, dann wären dünne
Lichtlinien zu sehen.
Faseroptische Beleuchtung eignet sich vor allem für
dekorative Effekte wie einem Sternenhimmel an der Decke. Aber auch auf dem Fußboden, in
Swimmingpools und Ausstellungsbereichen lässt sie äußerst interessante und zauberhafte
Gestaltungsarten zu. Da es zudem kaum UV-Anteile enthält ist es auch zum Beleuchten
empfindlicher Objekte geeignet.
Da die Lichtquelle weit von der Lichtdekoration entfernt
liegen kann, lässt sich diese Beleuchtungsart bedenkenlos auch im Freien und sogar unter
Wasser verwenden. Allerdings verlangt solch eine Installation auch eine autorisierten
Fachfirma.
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