| In der Regel wird ein Bild bei Tage dorthin
platziert an dem es die höchste Aufmerksamkeit erfährt und ohnehin schon Licht vorhanden
ist. Das Angebot im Handel an Bilderleuchten ist
groß. Die klassische Bilderleuchte hat in der Regel eine längliche Form und ist
mit einer Leuchtstoffröhre bestückt, um das Bild flächenmäßig auszuleuchten.
Für eine optimale Anstrahlung hat sich ein Einfallswinkel
von 60° bewährt. Bei einem zu spitzen Winkel, bei dem das Bild extrem von oben
angestrahlt wird, können bei Gemälden unter anderem die Textur der Leinwand, der
Farbauftrag und andere Unregelmäßigkeiten der Oberfläche unangenehm hervorgehoben
werden. Ist dagegen der Winkel zu flach, dann kann der Betrachter durch Reflexionen
geblendet werden.
Um Reflexionen zu verhindern, empfiehlt sich beim
Aufhängen des Bildes ein leichtes Kippen nach vorne, damit das einfallende Licht zum
Boden reflektiert wird. Bei ausladenden, alten und verzierten Bilderrahmen, muss die
Beleuchtung etwas von dem Objekt entfernt platziert werden, da sonst Schatten auf dem
Kunstwerk entstehen.
Ein Aspekt bei der Wahl der Leuchten muss allerdings
beachtet werden. Licht kann sich besonders bei alten Gemälden negativ auswirken und
sowohl die Farben als auch die Stoffe zerstören. Keine Probleme bestehen dagegen bei
Kunstdrucken oder Poster. |