| Im Vergleich zum Vollbad wird beim Duschen nur
etwa ein Drittel der Wassermenge verbraucht. Vor allem in kleinen Bädern erhalten Duschen
den Vorzug vor Badewannen. Duschwannen gibt es in
den unterschiedlichsten Ausführungen. Mit einem hohen Rand finden sie als Sitzbad,
Kinderbad oder Zweitbad Verwendung. Darüber hinaus sind sie mit integrierter Bidetmulde
und -brause im Angebot. Eine ideale Lösung für kleine Bäder ist die Kombiwanne,
sie vereinigt die Vorzüge einer Duschwanne mit denen einer Badewanne in einem Element.
Duschtassen gibt es unter anderem aus Stahl, Gusseisen,
Keramik, Fliesen, Kunststoff, Edelstahl mit Gleitschutz, als Nischen-, Eck-, Einbau- und
Schürzenwanne oder in bodenebener Ausfertigung. Die gängigsten Masse sind 80 x 80 cm
oder 90 x 90 cm. Eine optimale Raumausnutzung wird mit Viertelkreis- oder fünfeckigen
Formen erreicht. Flache, nahezu bodenbündige Duschwannen bieten den bequemsten Einstieg,
sind aber dem hohen Wasseranfall von Schwallbrausen nur dann gewachsen, wenn der Ablauf
entsprechend dimensioniert wird. In der Regel ist eine Wannentiefe von 15 bis 20 cm
ausreichend.
Ein wannenartige Ausformung des Bodens empfiehlt sich auch
bei einem einfachen Bodenablauf ohne Duschwanne. Hier ist nicht nur eine Spezialabdichtung
vorzusehen, sondern der Boden muss zum Ablauf hin auch ein entsprechendes Gefälle
haben. |