| Nach Süden zu gelegene Glasanbauten erfahren
den größten Strahlungsgewinn und erlauben im Winter die volle Ausnutzung der
Sonneneinstrahlung. Sie müssen deshalb gut zu lüften, großflächig zu öffnen und
wirkungsvoll zu verschatten sein. Geht es vor allem um die Kultur von Pflanzen, dann ist
eine Ostorientierung zu bevorzugen, denn das Problem starker Aufheizung besteht hier kaum. Glasanbauten an der Nordseite fangen in der Regel auch die Ost- und
Westsonne ein. Ein nordorientierter Wintergarten hat zwar gegenüber einem
südorientierten einen um 20 Prozent höheren Heizenergie-Bedarf, ist aber genauso
effektiv wie ein südorientierter.
In jedem Fall soll der Wintergarten windgeschützt
angeordnet sein, da die Energieverluste mit der Windgeschwindigkeit ansteigen. Darüber
hinaus ist darauf zu achten, dass er nicht durch andere Gebäude verschattet wird. Dagegen
kann eine Verschattung mit Laubbäumen im Sommer zu einer Milderung der
Strahlungsintensität beitragen. |
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