| Auf vielen Grundstücken bietet sich ein
Baumbestand als schöne und angenehme Beschattung an. Auch andere blattabwerfende Pflanzen
in Form von kleinblättrigen Gehölze, Spalieren oder Rankgewächsen können den
Wintergarten verschatten. Im Herbst werfen diese Pflanzen ihre Blätter ab und lassen die
Sonnenstrahlen ungehindert einfallen. Zu den
gebräuchlichsten Maßnahmen der Beschattung gehört der mechanische Sonnenschutz. Dabei
gilt, dass ein außenliegender sehr viel effektiver ist als ein innenliegender
Sonnenschutz. Er hat allerdings den Nachteil, dass er einen höheren konstruktiven Aufwand
verlangt, der Verschmutzung durch Witterungseinflüssen ausgesetzt ist und zudem
pflegeleichte, wind- und wetterfeste Stoffe erfordert.
Markisen, Rollos, Rollläden, Lamellenvorhänge, Innen- und
Außenjalousien, wie sie auch im Wohnungsbau üblich sind, eignen sich durch ihre
Einstellbarkeit gut, um flexibel auf Wetter- und Lichtbedingungen reagieren zu können.
Innenliegende Anlagen müssen so installiert sein, dass die Lüftung nicht behindert wird
und die warme Luft sich zwischen Sonnenschutzanlage und Verglasung optimal ableiten
lässt.
Die preiswerteste Schattierung sind einfache Strohmatten
oder Stäbchenrollos, die bei einem flach geneigten Dach direkt auf das Glas gerollt
werden. Darüber hinaus ist eine Aluminium- und speziell bedampfte Folie im Handel zu
finden. Sie reflektiert die Strahlungsenergie, bevor sie im Raum unangenehm werden kann. |
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