| Bei sorgfältiger und vorausschauender Planung
kann eine Terrasse den Nutzwert des Gartens beträchtlich erhöhen. Sie bildet die
Erweiterung des Hauses und muss groß genug sein um sowohl die gesamte Familie als auch
Freunde zwanglos zum Essen oder gemütlichen Beisammensein aufnehmen zu können. Die
Fläche sollte sich an der Anzahl der Bewohner und an der Größe des Gartens orientieren.
Eine Faustregel besagt, dass eine Terrasse so groß wie ein Wohnzimmer sein soll. Die Voraussetzungen für die Gestaltung von Terrassen sind so
vielseitig wie die Gärten selbst, so dass sich unendlich viele Lösungen anbieten.
Gehören beispielsweise kleine Kinder zum Haushalt, dann darf ein Sandkasten in Hausnähe
nicht fehlen. Richtig geplant kann dieser Bereich später zu einem Wasserbecken oder
Kiesbeet als Trockenbiotop ausgebaut werden
Südländischen Charme erhält eine von Wein umrankte
Terrasse. Dieser lässt sich, wie auch die attraktive Glyzinie, über längere Strecken an
Drähten kultivieren. Mit Kübelpflanzen aus dem sonnigen Süden oder hübsche
Keramiktöpfe voller Sommerblumen wird das den mediterranen Flair verstärken.
Eine Schatten spendende Pergola, die außerdem vor Wind und
fremden Blicken schützt, schafft eine optische Verbindung zwischen Haus und Garten.
Kletterpflanzen, Topfpflanzen oder kleine Bäume bringen den Garten direkt auf die
Terrasse.
Das Haus und der Garten sollten nach Möglichkeit eine
Einheit ergeben, wobei am Haus verwendete Materialien sich auch im Terrassen- und
Wegebelag wiederholen können. Allerdings spielen bei der Materialauswahl auch
ästhetische, praktische und wirtschaftliche Überlegungen eine Rolle. Die Grenze bzw. der
Übergang zwischen befestigter und bewachsener Fläche sollte möglichst nicht zu hart
sein. Besser und schöner ist es, wenn Rasen, Beete und befestigte Flächen verzahnend
ineinander übergehen.
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