| Bei Holzmöbeln kommt es auf die Sorte an.
Druckimprägnierte Kiefer und Fichte sind in der Regel robust gegenüber Feuchtigkeit.
Allerdings schöner wird das Holz beim freien Überwintern nicht. Um die Möbel länger zu
erhalten, empfiehlt es sich sie den Winter über einzupacken. Aber ein beheizter Raum
lässt das Holz reißen und spröde werden, besser ist ein kalter Kellerraum. Ist dieser
nicht vorhanden, lassen sich die Möbel zum Überwintern auch in Plastik- oder stärkere
Abdeckfolie einpacken. Dazu sind die Möbel eng zusammen auf eine Folie zu stellen, locker
mit einer zweiten Folie abzudecken und die Enden an den Möbelbeinen zu fixieren. Damit
das Holz unter der Folie nicht anfängt zu schwitzen, muss die Luft darunter zirkulieren
können, Gartenmöbel aus Teakholz, Robinie, Lärche
oder Akazie lassen eine problemlosere Überwinterung zu. Das Material ist so stark
ölhaltig, dass keine Feuchtigkeit eindringen und es in der Regel im Freien bleiben kann.
Allerdings kann das Holz dadurch seine Farbe verändern. Um im Frühjahr wieder auf
optisch ansprechenden Möbeln sitzen zu können, erfordern Teak und andere Hölzer eine
jährliche Behandlung mit einem speziellem Öl.
Auch rostfreie Metallmöbel aus Aluminium oder Edelstahl
können draußen bleiben. Sind die Möbel allerdings aus lackiertem Eisen, dann ist der
Lack auf Rissbildung zu untersuchen. Denn an beschädigten Stellen beginnt das
Metall bei Feuchtigkeit zu rosten.
Äußerst feuchtigkeitsempfindlich sind Sitzgelegenheiten
aus Rattan oder Peddigrohr. Diese Möbel sollten eigentlich immer in trockenen Räumen
überwintern. Bei Regen oder Frost können sie faulen, schimmeln sowie zur Geruchsbildung
neigen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine
ordnungsgemäße Lagerung der Gartenmöbel, im kommenden Frühjahr schnelle Sitzfreude auf
Balkon, Terrasse oder Garten ermöglicht. |
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