| Trotz moderner Kommunikationsmittel werden
heute noch immer die meisten Informationen durch Post und Postboten überbracht und im
zunehmenden Maße werden erweiterte Anforderungen an einen modernen Hausbriefkasten
gestellt. So werden moderne Briefkastenanlagen heute zur Info-Leitstelle, die neben der
üblichen Wechselsprechanlage noch mit Inhaltskontrollanlagen ausgerüstet sind, die in
der Wohnung anzeigen, wenn sich Post Kasten befindet.
Hausbriefkästen, Ablagefächer und Hausverteileranlagen
müssen für Zusteller und Empfänger leicht zugänglich sein, wobei
Hausbriefkastenanlagen und einzelne Hausbriefkästen so anzubringen sind, dass sie ohne
Betreten der Gebäude bedient werden können. Außerdem sind sie so zu montieren, dass die
Einwurfhöhe -vom Boden gemessen- nicht unter 50 cm bzw. nicht über 170 cm liegt und das
Namensschild gut zu lesen ist.
Zugestelltes Postgut muss so im Briefkasten abgelegt werden
können, dass danach die Einwurfklappe vollständig geschlossen ist und eine
Entnahmesicherung Diebstahl und unbefugten Zugriff verhindert. Außerdem ermöglicht auch
herausschauendes Postgut das ungehinderte Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit.
Es empfiehlt sich die Briefkastenanlage möglichst an einer
witterungsgeschützten Stelle zu platzieren, wobei zu vermeiden ist, dass Einwurfklappen
oder Entnahmetüren in Richtung Hauptwetterseite zeigen. Denn technologisch bedingte
Spalten und Toleranzen können auch bei extremen Witterungsbedingungen das Eindringen von
Feuchtigkeit nicht verhindern.
Im Handel werden Briefkästen und -anlagen in
unterschiedlichen Materialien und Ausführungen angeboten. Es ist darauf zu achten, dass
das Material immer korrosionsbeständig und die Konstruktion stabil ist. Im Trend liegen tiefe Kästen, die Kleinsendungen wie Bücher problemlos
aufnehmen können. Bezüglich der Funktion werden Briefkästen entwickelt , die auch
größere Pakete entgegennehmen. Diese lassen sich entweder über einen Code, oder über
den eingescannten Fingerabdruck des Postboten öffnen. |